Ausgabe 1 / 2008

Das bittersüße Glück des Loslassens

 01 / 2008 von: Ursula Nuber

Wir haben Angst vor Trennungen und meiden sie nach Möglichkeit. Dabei wäre Angst vor den Folgen des Festhaltens sehr viel angebrachter. Denn: Wer sich nicht trennen kann, riskiert seine Gesundheit. Wer dagegen loslässt, hat die Hände frei. Doch diese Freiheit ist nur dann etwas wert, wenn man die erlittenen Verluste nicht verdrängt, sondern sie als Entwicklungschance nutzt

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weitere Inhalte

"Trennung ist keine Katastrophe"

von: Johanna Müller-Ebert im Gespräch

Die einen vermeiden sie, wo sie nur können. Die anderen sitzen sie aus. Und wieder andere gehen vorsichtshalber erst gar keine Bindungen ein: Trennungen sind für viele Menschen ein großes Problem. Die Psychotherapeutin Johanna...
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Rilkes Schlussvers aus der achten Duineser Elegie lautet: „So leben wir und nehmen immer Abschied.“ Poetisch drückt das die Selbstverständlichkeit aus, dass wir uns zu jedem Zeitpunkt des Lebens, also permanent trennen müssen....
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Der Verkehr auf deutschen Straßen wird dichter, die Gefühlslage aggressiver. Ärger, Konflikte und Provokationen führen zu wachsendem Stress am Steuer, und sie erhöhen das Unfallrisiko. Verkehrspsychologen kennen Auswege aus der...
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Die Gefühle erkunden und sich selbst finden

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Bedingungslose Zuwendung, Empathie und Echtheit: Gesprächspsychotherapeuten begegnen ihren Klienten mit einer ganz besonderen Haltung. Damit ermöglichen sie ihnen neue Beziehungserfahrungen und eine eigenständige Veränderung...
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Wer dem Unmöglichen nicht mehr nachrennt, wird frei für das Mögliche

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Weder Schuld noch Sühne?

von: Axel Boetticher im Gespräch

Namhafte Neurowissenschaftler fordern, das Strafrecht abzuschaffen und stattdessen sogenannte gefährliche Personen in Therapie oder Sicherungsverwahrung zu beordern. Wer als gefährlich gilt, soll der Hirnscanner entscheiden. Im...
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