Ausgabe 12 / 2008

Übergänge: Wenn die Zeit stillsteht

 12 / 2008 von: Ursula Nuber

„Was vorbei ist, ist vorbei!“ Mit dieser Einstellung gehen viele Menschen an Veränderungen in ihrem Leben heran. Möglichst schnell wenden sie sich nach dem Ende einer Freundschaft, einer Ehe oder eines Jobs dem Neuen zu – in der Hoffnung, dass das Zu-Ende-Gegangene dann nicht allzu sehr schmerzt. Doch diese Hoffnung geht nicht auf. Denn nur wer der schwierigen Übergangsphase zwischen alter und neuer Situation nicht ausweicht, wird bereit für die Zukunft


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