„Ein Roman sollte die Augen fürs eigene Leben öffnen“

04 / 2013 von:  Peter Stamm im Gespräch
 

Wie seine Romanfiguren hat auch er sich oft anders entschieden als geplant. Kein Wunder, dass sich der Schriftsteller Peter Stamm besonders für Menschen interessiert, die „nicht genau wissen, wo sie hinwollen“

Peter Stamm lässt die Dinge auf sich zukommen. Der Schweizer Schriftsteller sitzt im leeren Gastraum eines mexikanischen Restaurants in seiner Heimatstadt Winterthur und wartet ruhig, fast still auf die Interviewfragen. Dann antwortet er präzise und ernst, manchmal mit einer Prise trockenem Humor. Der 50-jährige Autor klingt im Gespräch ein wenig wie ein Erzähler aus seinen Romanen und Erzählungen. Diese werden von der Kritik als minimalistische Meisterwerke gefeiert, in denen kein Wort zu viel steht und die dennoch eine große Lebendigkeit und psychologische Tiefe erreichen. Auch diese...

Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen

von Olinka Vištica, Dražen Grubišic
Was von der Liebe übrig bleibt - Geschichten und Bilder
Rowohlt, 2018, gebunden, 128 Seiten

15 €inkl. 7% MwSt.