„Analog steht für Lebensqualität“

12 / 2015 von:  Andre Wilkens im Gespräch
 

Andre Wilkens sieht unsere Abhängigkeit von digitalen Geräten mit Sorge und plädiert für eine menschlichere Gesellschaft, die digital und analog ist. Dass er als „Analognostalgiker“ kritisiert wird, nimmt der Politikwissenschaftler gerne in Kauf

Herr Wilkens, im Silicon Valley boomen die Waldorfschulen. Die Elite der Digitalbranche lässt ihre Kinder dort ohne Computerbildschirme, dafür mit viel zwischenmenschlichem Austausch und handwerklichem Arbeiten unterrichten. Wie ist das zu erklären?

Viele Angestellte der Hightechfirmen lassen sich die Waldorfpädagogik einiges kosten, immerhin gut 24 00 Dollar im Jahr. Das hat offenbar Tradition. Schon bei Steve Jobs waren iPads daheim verboten. Auch andere Spitzenmanager sprechen davon, dass sie ihre Kinder vor den Gefahren dieser Technik bewahren wollen. Diese Leute fragen sich, wie man denn...

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