Das Drama um das hochbegabte Kind

08 / 2013 von:  Martin Hecht
 

Hochbegabung ist ein großes Thema: Es gibt Arbeitsgruppen in den Kultusministerien, Schwerpunktforschungen in den pädagogischen Instituten der Universitäten. Auf Fachkongressen und in Talkshows wird über die richtige Förderung gestritten. Immer mehr Eltern schicken ihre Kinder zum IQ-Test. Was verrät der Hype um die Hochbegabung über unsere Gesellschaft – gerade in Zeiten hart umkämpfter Bildungschancen?

 

 

Kinder mit außerordentlichen Begabungen gab es schon immer. Aber erst seit etwa dreißig Jahren treffen ihre besonderen Probleme auf eine hohe öffentliche Beachtung. Die „Gesellschaft für das hochbegabte Kind“ wurde 1978 gegründet, die erste Hochbegabtenschule Deutschlands, die Christophorusschule in Braunschweig, nahm 1981 ihren Betrieb auf. Die Einsicht in die Notwendigkeit einer speziellen Förderung begann sich allmählich durchzusetzen. 

Anfang der neunziger Jahre begann dann ein regelrechter Boom. Hochbegabung wurde nun auch in der Breite der Gesellschaft als eine Erklärung akzeptiert,...

Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Wolfgang Schmidbauer: Raubbau an der Seele

Psychogramm einer überforderten Gesellschaft
gebunden, 256 Seiten, oekom Verlag, 2017

22,00 €inkl. 7% MwSt.