Börsenzocker im Labor

03 / 2012 von:  Thomas Noll, Pascal Scherrer
 

Börsenhändler gelten beim Gros der Bevölkerung als verantwortungslose Zockernaturen. Dass dieses Stereotyp keineswegs aus der Luft gegriffen ist, lässt eine aktuelle Studie mit Profitradern vermuten. In einem Kooperationsspiel trafen diese sogar ökonomisch nachteilige Entscheidungen – nur um ihre Konkurrenten zu übervorteilen.

Seit einigen Jahren stehen Banken und Börsenhandel unter Generalverdacht. Die große Finanzkrise, die mit Verwerfungen an den Märkten im Frühjahr 2007 begann und mit dem Untergang der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 ihren (vorläufigen?) Höhepunkt erreichte, hat der globalen Finanzdienstleistungsindustrie beträchtlichen Schaden zugefügt. Schwer wiegt vor allem der Vertrauensverlust. In weiten Teilen der Bevölkerung haben Banken und Finanzinstitute an Glaubwürdigkeit verloren. „Die Erfahrung, dass es sowohl zu Staats-, als auch zu Marktversagen kommen kann, hat die Menschen...

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