Das therapeutische Wissen der Religionen

07 / 2010 von:  Nikolas Westerhoff
 

Nimm dein Schicksal gelassen hin! Hege keinen Groll gegen deine Mitmenschen! Sei dankbar für die kleinen Dinge des Lebens! Lerne, zu verzeihen. Ob Christen- oder Judentum, ob Islam oder Buddhismus – alle Religionen dieser Welt lehren ihre Anhänger, wie sie sich idealerweise verhalten und wie sie fühlen sollten. Psychotherapeuten haben das erkannt und fragen sich: Welche der religiösen „Theorien“ lassen sich therapeutisch nutzen?

Überall auf der Welt streben Menschen nach Glück und Wohlbefinden. In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 heißt es: Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Die Suche nach Glück und innerem Frieden ist demnach ein fundamentales Menschenrecht. Tatsächlich ist nichts erstrebenswerter als ein gelingendes Leben eines, das sich gut und richtig anfühlt. Wie aber sieht das richtige Leben...

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