Der Stress des Selbstverständlichen

11 / 2005 von:  Ursula Nuber
 

Im Trubel des Alltags wird der Partner oft aus den Augen verloren. Weil man sich um so vieles kümmern muss, hält man den anderen für selbstverständlich. Das aber kann zu einem weiteren, nicht ungefährlichen Stressfaktor werden

Manche Paare haben sich so sehr aneinander gewöhnt, dass sie gar nicht mehr über den anderen nachdenken. Er ist ja immer da. Zwar ist er mit der Zeit ein wenig in den Hintergrund gerückt, aber das ist nicht weiter tragisch. Er weiß doch, dass er geliebt wird. Und er ist sicher einverstanden mit dem, was man tut, plant oder entscheidet. Man versteht sich schließlich ohne Worte. Der Partner ist wie ein schönes Möbelstück, über das man eher unbewusst mit der Hand streicht, wenn man an ihm vorbeigeht.

Partner, die einander für selbstverständlich halten, erkennt man an folgenden Verhaltensweisen:

  • ...
Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Julia Onken

Im Garten der neuen Freiheiten. Ein Reiseführer für die späten Jahre. C. H. Beck, München 2015, 176 Seiten

14,95 €inkl. 7% MwSt.