„Der Wissenschaftsbetrieb ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt“

11 / 2014
 

Der renommierte Sozialpsychologe Jens Förster wurde für seine Arbeit mit einer Stiftungsprofessur und umfangreichen Forschungsgeldern durch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Dann wurden Vorwürfe laut, er habe die Daten seiner empirischen Studien manipuliert. Er wehrt sich mit aller Macht – und kritisiert zugleich ein System, das die Aufgaben und Ziele psychologischer Forschung aus den Augen zu verlieren droht

Psychologie Heute Herr Professor Förster, haben Sie neue Nachrichten?

Jens Förster  Heute nicht und gestern nicht. Das Kuratorium der Humboldt-Stiftung will im April 2015 zu-sammentreten, und ich hoffe, dass es dann zu einer Entscheidung kommt …

PH  … der Entscheidung nämlich, ob Sie für Ihre Arbeit mit einer Humboldt-Professur, der höchstdotierten Auszeichnung für wissenschaftliche Arbeit in Deutschland, geehrt werden und für die kommenden fünf Jahre Forschungsmittel in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

FÖRSTER  Das ist nicht ganz richtig. Die Humboldt-Stiftung...

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