Die Blogger und die Wissenschaft

12 / 2012 von:  Sylvia Meise
 

Immer mehr Menschen stellen ihre Gedanken ins Internet – in Form von „Blogs“, einer Art persönlicher Kolumnen. Sie verraten einiges über ihre Verfasser und Leser. Wissenschaftler entdecken Blogs als ergiebiges Forschungsmaterial, etwa zu Persönlichkeit und Sprache. Und manche von ihnen nutzen Blogs sogar selbst: als Plattform für ihre Theorien und Befunde

Wer bloggt warum, worüber und wie? Für Forscher unterschiedlicher Disziplinen sind Weblogs aufschlussreiche Studienobjekte. Weblog, kurz Blog, ist eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Logbuch, der Bezeichnung für Schiffstagebücher. Sie können heute mit relativ geringem Aufwand von jeder Privatperson im Internet veröffentlicht werden. Allein die Datenmenge ist verlockend: Der Internet-Marktbeobachter NM Incite, ein gemeinsames Unternehmen der Marktforscher Nielsen und McKinsey, bezifferte im März 2012 die Anzahl weltweit veröffentlichter Blogs auf 181 Millionen, „36 Millionen mehr als noch...

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