Die Psychologie der Jahreszeiten

02 / 2012 von:  Thomas Saum-Aldehoff
 

Ewiger Frühling – wäre das nicht schön? Immer gutes Wetter, immer prächtige Laune. Wahrscheinlich wäre uns das auf Dauer gar nicht zuträglich. Körper und Psyche brauchen den zyklischen Takt der Jahreszeiten, das Auf und Ab der Stimmung, um sich zu regenerieren und immer wieder neu zu orientieren

Im Anfang war das Jahr. Als die Menschen sich erstmals anschickten, die Zeit zu strukturieren, da begannen sie nicht etwa mit Stunde, Minute oder Sekunde, sondern mit dem Jahr. Vor der Uhr wurde der Kalender erfunden. Vor mehr als 5000 Jahren entwarfen die Vorfahren der Babylonier im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris das in Monate gegliederte Kalenderjahr. Sie orientierten sich dabei am Lauf von Mond und Sonne. 

Noch heute ist das Jahr, psychologisch gesehen, die wohl wichtigste Zeiteinheit. Sicher: Der Tag gliedert unsere Aktivität, und er bestimmt unseren Rhythmus bis tief in die...

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