Die Psychotherapie lernt fühlen

12 / 2014 von:  Andreas Knuf
 

Lange Zeit galten Gefühle in der Psychotherapie eher als Beiwerk. Das Augenmerk galt den Gedanken (kognitive Therapie) und Einsichten (Psychoanalyse) des Patienten. Das hat sich radikal geändert. Eine Fülle neuer Ansätze rückt unser Erleben und unseren Umgang mit Gefühlen in den Fokus der Therapie

Sie müssen lernen, Ihre Gefühle zu beherrschen, sonst wird das noch Ihr Untergang sein“, sagt Mr. Spock, Erster Offizier auf dem Raumschiff Enterprise. „Gefühl ist alles, Name ist Schall und Rauch“, proklamiert hingegen Goethes Faust. Auch die Psychotherapie ringt seit ihrem Bestehen darum, wie wichtig die Integration von Gefühlen in die therapeutische Arbeit ist. Braucht man Gefühle für eine heilsame Entwicklung, oder sind sie nur Beiwerk und versperren den Blick auf vernünftige Entscheidungen? Diese Frage scheint inzwischen durch zahlreiche Studien beantwortet zu sein. Alle zeigen, dass die...

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