Die Ypsiloner: Egotaktiker und Realisten

10 / 2014 von:  Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht
 

Sie schauen in eine ungewisse Zukunft – aber sie stecken den Kopf nicht in den Sand. Die junge Generation der 15- bis 30-Jährigen passt sich pragmatisch und flexibel einer Zeit im Wandel an – und verändert auf diese Weise selbst fast unbemerkt die Gesellschaft

 

Schon lange stand keine junge Generation mehr vor so gewaltigen Herausforderungen wie die Generation Y. Von ihren Eltern behütet und gefördert wie keine andere vor ihr, könnten die Ypsiloner die Ersten seit dem Zweiten Weltkrieg sein, für die das Versprechen auf immer mehr Wohlstand tatsächlich nicht mehr gilt: Die Zahl sozialversicherter Vollzeitjobs für Berufseinsteiger nimmt ab, die Mieten steigen, und die Ankündigung, die Renten seien sicher, scheint heute aus einer anderen Zeit.

Das „Y“ – im Englischen ausgesprochen wie why – ist der Buchstabe, der diese Generation medial auf den Punkt...

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