Emotionales Essen: Futtern für die Seele

01 / 2014 von:  Eva Tenzer
 

Stress und Frust können auf den Magen schlagen oder Lust auf Trostschokolade auslösen. Vor allem bei schlechter Stimmung greifen wir oft zu kalorienreichen Nahrungsmitteln. Warum aber beeinflussen Emotionen unseren Appetit, und wie findet man zurück zu einem ausgewogenen Essverhalten, wenn die Sache aus dem Ruder läuft?

Vielleicht haben Sie diese Erfahrung auch schon gemacht: Man hat sich über etwas geärgert, fühlt sich frustriert oder überfordert und greift automatisch zu Schokoriegel oder Kartoffelchips – je süßer, fett- und kalorienreicher, umso besser. Wird man von heftigen Gefühlen gebeutelt, schlägt der Appetit bisweilen seltsame Kapriolen, vor allem negative Emotionen wie Stress, Einsamkeit, Trauer oder Langeweile scheinen den Weg Richtung Kühlschrank zu bahnen. Im Englischen bezeichnet man dieses Essverhalten als Comfort Eating, hierzulande sprechen Fachleute vom emotionalen Essen. 

Auf den ersten...

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