Feuer und Flamme - was ehrgeizige Menschen antreibt.

09 / 2011 von:  Svenja Flasspöhler
 

Warum strengen wir uns an? Aus Lust am Tun, aus Neugierde aufs Gelingen? Meist steckt hinter ehrgeizig gesteckten Zielen etwas anderes: Wettbewerb, besser sein wollen um jeden Preis, Konkurrenz. Unsere Gesellschaft fördert ehrgeiziges Streben, gleichzeitig aber hat der Ehrgeiz ein schlechtes Image. Zu Unrecht: Denn richtig genutzt kann er unser Leben bereichern.

 

 

"Du warst immer schon sehr ehrgeizig!" Eltern meinen solche Sätze meist als Kompliment. Mit der Bezeichnung „ehrgeizig“ wollen sie ihren Stolz ausdrücken, wollen die Zielstrebigkeit, die Hartnäckigkeit, das Durchsetzungsvermögen des eigenen, nunmehr erwachsenen Sprösslings betonen. Der Sohn, die Tochter indes wird sich womöglich peinlich berührt fühlen: ehrgeizig. Das klingt so verbissen. So verkrampft. So erfolgsbesessen.

Tatsächlich zeigt sich am Begriff Ehrgeiz bereits deutlich, woher das Unbehagen rührt: Der ehrgeizige Mensch, so besagt das Wort, will geehrt werden, und zwar nicht nur...

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