„Fragen Sie sich, ob Sie einem Shampoo vertrauen können!“

04 / 2014 von:  Ute Frevert im Gespräch
 

Eine Kulturhistorikerin in einem psychologischen Forschungsinstitut? Für Ute Frevert passt das sogar in doppelter Hinsicht. Erstens weil einer Psychologie ohne Bezug zu Gegenwart und Vergangenheit eine zentrale Dimension fehlt. Und zweitens weil die Konzepte der modernen Forschung eine oft erstaunliche und erstaunlich lange Geschichte haben. Die Belege für ihre These findet die Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bei Hillary Clinton und Wladimir Putin, bei Friedrich dem Großen und sogar bei Pippi Langstrumpf

Psychologie Heute  Frau Professor Frevert, sind Sie immer noch ein Risiko?

Ute FREVERT  Warum sollte ich je eines gewesen sein?

PH  Sie haben sich selbst so bezeichnet, 2008, als Sie Ihr Amt als Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin antraten. Im Gespräch mit der Zeit nannten Sie sich damals „eine riskante Berufung“.

FREVERT  Nun ja, das war der neuen Situation geschuldet: eine Historikerin unter lauter Psychologen, Neurowissenschaftlern und Bildungsforschern – da kommt anfangs schon eine gewisse Unsicherheit auf: Wie passen meine eigenen Pläne zu den Erwartungen...

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