„Für mich liegt die Lösung im Verzicht“

12 / 2016 von:  Evi Hartmann im Gespräch
 

Ein T-Shirt für drei Euro? Kaffee zum Schleuderpreis? Diese Geiz-ist-geil-Mentalität macht uns alle zu Sklavenhaltern, sagt die BWL-Professorin Evi Hartmann und fordert Konsumenten auf, den eigenen Lebensstil zu überdenken

Frau Hartmann, Sie konfrontieren Ihre Leser damit, dass jeder durchschnittliche Konsument im Schnitt 60 Arbeitssklaven beschäftigt, die unter unwürdigen Bedingungen für seinen Lebensstandard schuften. Das ist nicht gerade das, was man von einer Professorin für Betriebswirtschaftslehre erwartet. Wie kamen Sie darauf, sich mit Moral zu beschäftigen?

Mich treibt schon lange die Frage um, warum wir uns so wenig dafür interessieren, unter welchen skandalösen Bedingungen die Lebensmittel, Kleider und Smartphones produziert werden, die wir so gerne einkaufen. Die Mineralien für unsere Smartphones...

Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen

von Olinka Vištica, Dražen Grubišic
Was von der Liebe übrig bleibt - Geschichten und Bilder
Rowohlt, 2018, gebunden, 128 Seiten

15 €inkl. 7% MwSt.