Geborgenheit: Unsere heimliche Sehnsucht

09 / 2014 von:  Susie Reinhardt
 

Im Bauch der Mutter waren wir sicher und geborgen. Danach wurde es ungemütlich – die Geburt entließ uns in das Ungewisse. Die Sehnsucht nach dem Urzustand aber ist geblieben, auch wenn wir es oft nicht zugeben wollen. Wir brauchen Geborgenheit. Die Frage ist nur: Wo finden wir sie? Und wie viel davon ist notwendig, um sich im eigenen Leben aufgehoben zu fühlen?

Gemütlichkeit und Geborgenheit: Wer über diese beiden Empfindungen der Behaglichkeit nachdenkt, hat schnell bestimmte Bilder dazu im Kopf. Ein Abend auf dem Sofa ist gemütlich, ebenso die ausgebeulte Jogginghose oder der alte Lieblingspullover. Ein Zimmer vermittelt durch seine Art der Einrichtung Geborgenheit, und auch ein Treffen mit der engsten Freundin kann diesen Effekt haben. Wenn es regnet und kalt ist, empfinden wir das als un-gemütlich und bemühen uns, möglichst schnell ins gemütlich Warme zu kommen. 

Wir wissen, wann wir uns gemütlich und geborgen fühlen. Doch obwohl uns beide...

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