Ich und mein Zwang

12 / 2010 von:  Carmen Oelkers, Christine Schink
 

Wer unter einer Zwangsstörung leidet, fühlt sich ihr oft völlig ausgeliefert. Doch es gibt Möglichkeiten der Selbsthilfe. Wer gezielt versucht, seine Zwänge besser kennenzulernen, macht den ersten Schritt zur Veränderung

Redewendungen wie „Das ist ja zwanghaft!“ oder „Der hat einen Tick …“ sind mittlerweile in unserer Alltagssprache weit verbreitet. Ganz oft beziehen sie sich in humorvoller Weise auf bestimmte Verhaltensweisen eines Menschen, die uns „eigen“ oder etwas „komisch“ vorkommen. Vielleicht bezeichnet die Freundin einer fleißigen Hausfrau diese als „zwanghaft“, weil sie einmal in der Woche mit großem Enthusiasmus ihre Wohnung putzt. Genauso kann ein Angestellter im Büro, der jeden Abend seinen Schreibtisch aufräumt, von seinen Kollegen aufgezogen werden: „Mensch, du bist ja schon zwanghaft!“ Dennoch...

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