Kinder ohne Chance: Wer schützt ein Kind, wenn seine Eltern überfordert sind?

11 / 2010 von:  Gunhild Gutschmidt
 

Eltern sollen ihre Kinder lieben, für sie sorgen, sie fördern. Nicht alle Väter und Mütter sind dazu in der Lage. Durch eigene Lebensprobleme überfordert, benötigen sie Unterstützung bei der Erziehung. Doch sind die Hilfen, die Staat und Gesellschaft anbieten, wirklich geeignet, die Kinder zu schützen?

Wir halten es für selbstverständlich, dass Eltern ihre Kinder lieben, für sie sorgen, sie schützen und fördern. Deshalb gehört das Recht der Eltern, allein und ohne staatliche Eingriffe über die Erziehung ihrer Kinder zu bestimmen, zu den wichtigsten in der Verfassung garantierten Grundrechten. Aber es gibt Eltern, die nicht erkennen können oder wollen, wie es ihrem Kind geht, und die nicht zu seinem Wohle handeln. Das ist bekannt. Längst weiß man, dass Kinder, die so aufwachsen, kaum eine Chance auf eine normale gesunde Entwicklung haben. Sie sind häufiger verhaltensauffällig als andere...

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