Kinder ohne Medien?

11 / 2012 von:  Bert te Wildt
 

Kinder und Jugendliche brauchen Medienkompetenz, um mit Computer, Internet und sozialen Netzwerken umzugehen. Das ist unter Pädagogen wie Eltern unbestritten. Dabei wird allerdings oft übersehen, dass Medienkompetenz auch die Fähigkeit zur Medienabstinenz beinhalten muss. Eine Medienpädagogik, die sich der digitalen Revolution unterwirft, verliert den Sinn für das pädagogisch Wesentliche

In den letzten Jahrzehnten, insbesondere im allerletzten Jahrzehnt, ist es bei den Heranwachsenden zu einem dramatischen Anstieg der Nutzungszeiten von Bildschirmmedien, speziell von Computerspielen gekommen. Die Spuren, die Medien bei ihren Nutzern hinterlassen, hängen stark davon ab, in welchem Entwicklungsstadium sich der Mensch und sein Gehirn befinden. Im negativen Sinne gilt dies insbesondere für exzessive Mediennutzung, sei es quantitativ als Missbrauch und Abhängigkeit oder qualitativ durch gewalttätige und pornografische Inhalte. Die wichtigsten Erfahrungen in jungen Jahren sind die...

Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen

von Olinka Vištica, Dražen Grubišic
Was von der Liebe übrig bleibt - Geschichten und Bilder
Rowohlt, 2018, gebunden, 128 Seiten

15 €inkl. 7% MwSt.