Können sich Meditierende besser konzentrieren?

06 / 2017 von:  Barbara Knab
 

Meditation dient nicht nur der Entspannung. Sie hilft vor allem dabei, Störendes auszublenden. Wer regelmäßig übt, erwirbt einen wirksamen Schutz gegen Ablenkungen

 

Bis in die 1970er Jahre hat sich die Wissenschaft kaum mit Meditation beschäftigt. Damals sagten manche ­Psychiater, Meditieren sei nicht nur exotisch, sondern gefährlich, dem LSD nicht unähnlich. Andere waren neugieriger, allen ­voran der Harvardmediziner Herbert Benson, der die transzendentale Meditation des indischen Hindugurus Maharishi Yogi systematisch ­überprüfte. Er fand heraus, dass sie eine typische Entspannungsreaktion auslöst, bei der viele körperliche und ­mentale Parameter messbar heruntergeregelt sind. 

Da lag die Idee nahe, Meditation könne generell Stress reduzieren. Der...

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