Mach ich dann gleich morgen  !

02 / 2008 von:  Susie Reinhardt
 

Rund die Hälfte unseres bewussten Lebens verbringen wir bei der Arbeit – und nicht selten quälen wir uns dort mit selbst- oder fremdgestellten Aufgaben herum: Allein der Anblick der To-do-Liste macht uns müde oder löst Ängste aus, die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen zu können. Auf dem Schreibtisch wachsen die Ablagestapel, weil wir uns einfach nicht aufraffen können und vor dem Loslegen immer noch etwas anderes anfangen. Was steckt hinter diesen Arbeitsstörungen?

Meine Wohnung war noch nie so sauber wie in der Zeit, als ich meine Diplomarbeit geschrieben habe! , sagt Marion W. Die meisten wissen gleich, worauf sie mit diesem Satz anspielt: Wer eine komplexe Aufgabe zu erledigen hat, verbringt oft viel zu viel Zeit mit Aufschieben und unwichtigen Tätigkeiten. Sogar sonst geschmähte Aufgaben wie das Waschen, Putzen und Einkaufen kommen dann gerade recht als Ablenkung vom eigentlichen Projekt.

Das Hinauszögern von wichtigen Tätigkeiten ist weitverbreitet, fanden amerikanische Forscher heraus: In Studien gab fast die Hälfte der befragten angehenden...

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