Mein Bauernhof, mein Aquarium, meine Stadt!

02 / 2013 von:  Eva Tenzer
 

Beim Stichwort „Computerspiele“ denken die meisten an männliche Jugendliche, die sich in martialischen Digitalwelten die Zeit vertreiben. Doch zunehmend tummeln sich auch Frauen mittleren Alters im Netz – angelockt von Spielen, in denen es nicht ums Ballern, sondern um Interaktion geht. Social Games sind im Trend. Wie erklärt sich ihre enorme Beliebtheit?

Sie machen Ackerland urbar, züchten Vieh, pflanzen und ernten Gemüse. Sie betreiben virtuelle Restaurants, gründen Vampirclans oder bauen ganze Städte und Landschaften auf – alles bequem vom heimischen Computer aus. Auch die Erträge, die sie anschließend mit anderen Spielern teilen, sind rein virtueller Natur. Keine der geernteten Kartoffeln macht satt, doch das stört die Spieler nicht, denn es geht um den Spaß an der Sache. Social Games sind Trend und locken täglich Millionen Nutzer an den Computer. Über 240 Millionen Menschen weltweit spielen Monat für Monat auf Facebook allein die Spiele...

Diesen Artikel:

Aboservice

Jahres-, Studenten- oder Geschenkabo: Sie wählen Ihr Abonnement – wir bieten interessante Prämien! Zum Abo-Shop.

 

 

Neu im Shop

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen

von Olinka Vištica, Dražen Grubišic
Was von der Liebe übrig bleibt - Geschichten und Bilder
Rowohlt, 2018, gebunden, 128 Seiten

15 €inkl. 7% MwSt.