Mit gesundem Maschinenverstand

11 / 2011 von:  Hans-Arthur Marsiske
 

„Künstliche Intelligenz“ – bislang waren das mechanisch vor sich hinrechnende Computer, die so taten, als würden sie menschliches Denken imitieren. Inzwischen aber bringen Forscher ihren Maschinen das Krabbeln und Laufen, Sehen und Greifen, Grimassieren und Kommunizieren bei. Und für die Menschen stellt sich die verstörende Frage: Sind das noch Werkzeuge – oder Akteure und Partner?

Gäbe es einen Topmodel-Wettbewerb für Roboter, wäre er sicher einer der Topfavoriten. Tatsächlich dürfte der gut ein Meter große iCub mit seinem zierlichen Körper und dem kindlichen Kopf schon jetzt zu den meistfotografierten Robotern der Welt zählen. Bei der Eröffnung der Hannover-Messe 2010 posierte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gerne mit ihm. In den Bildunterschriften wurde dann häufig aufgelistet, was der Kleine alles kann: auf allen vieren krabbeln, sich aufsetzen oder mit seinen Kulleraugen sich bewegende Objekte verfolgen.

Ein Roboter als Ersatzbaby für begüterte, kinderlose...

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