Moment mal!

07 / 2015 von:  Andreas Huber
 

Der Alltag ist stressig, Probleme müssen bewältigt, Aufgaben erfüllt werden. Das Gute geht dabei oft unter. Erfolge werden schnell abgehakt, schöne Erlebnisse kaum registriert. Die Folge: Unser Seelenhaushalt gerät ins Ungleichgewicht. Die „Psychologie des Auskostens“ lehrt uns Wertschätzung für die in jedem Leben vorhandenen Momente der Freude

Den Sonnenuntergang in allen Farben nuanciert wahrnehmen, die blühenden Rosen wirklich riechen, die frisch gefallenen Kastanien fühlen und spüren, den duftenden Espresso schmecken – wie schön.

Sich an solchen und anderen schönen Momenten wirklich zu erfreuen fällt allerdings vielen schwer: „Wir gehen so selbstverständlich davon aus, dass die Menschen das Gute, was sie erfahren, auch genießen“, sagt der Sozialpsychologe Fred Bryant von der Loyola-Universität in Chicago, „die Wirklichkeit sieht allerdings etwas anders aus.“ So belegen alle neueren repräsentativen Befindlichkeitsstudien in...

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