Nostalgie: Warum ein bisschen Wehmut uns guttut

06 / 2014 von:  Annette Schäfer
 

Ein Musikstück, ein Duft, ein Foto, ein wiedergefundener Brief – wehmütig erinnern wir uns an damals, an wichtige Menschen und schöne Erlebnisse. Lange galt solche Rückwärtsgewandtheit als lähmende Fluchtreaktion. Heute aber weiß man: Nostalgie ist ein äußerst wertvolles Gefühl. Zu verdanken ist diese Erkenntnis dem Sozialpsychologen Constantine Sedikides und seinem Team an der Universität Southampton

Constantine Sedikides und einige seiner Mitarbeiter treffen sich zum Dinner bei „Ceno“, einem beliebten Lokal in der Nähe ihrer Universität. Es ist eine internationale Truppe, die sich am runden Tisch gegrillten Wolfsbarsch, Schmorbraten und andere Leckereien schmecken lässt: Der Professor für Sozialpsychologie ist gebürtiger Grieche, sein langjähriger Mitarbeiter Tim Wildschut kommt aus den Niederlanden, ebenso wie Joost Leunissen, der erst seit ein paar Monaten dabei ist. Neben ihm sitzen Jacob Juhl aus den USA und VerBon Cheung, die aus Hongkong nach England kam. Es wird ein bisschen...

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