Peter Wawerzinek: „Man bewahrt im tiefsten Inneren das Bild der guten Mutter“

12 / 2011 von:  Peter Wawerzinek im Gespräch
 

Mit seinem autobiografischen Roman Rabenliebe landete Peter Wawerzinek im Jahr 2010 einen Überraschungserfolg. Überraschend deshalb, weil dieses Buch dem Leser einiges abverlangt: Rabenliebe ist die literarische Reflexion eines Traumas, eines Lebens als Vollwaise. Mit Psychologie Heute sprach der Berliner über seine lebenslange Muttersuche und wie diese sein Schreiben geprägt hat.

„Zweiter Stock“ kräht es durch die Gegensprechanlage eines schlichten Altbaus in Berlin-Friedrichshain. Peter Wawerzinek öffnet die Tür, klein, energiegeladen und lei-der sehr verschnupft. Er bietet der Besucherin Tee und Saft an, findet dann aber doch nur einen Erkältungstee. Denn die Wohnung gehört eigentlich seiner Freundin Petra. Seit zwei Jahren wohnt Wawerzinek hier übergangsweise. Zuvor lebte der 56-Jährige weitab vom Trubel, im schleswig-holsteinischen Dörfchen Wewelsfleth an der Elbe, wohin ihn im Jahr 2000 ein Literaturstipendium verschlug. Doch zurückzukommen war eine gute...

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