Pilgern ohne Glauben: „Ich wollte einfach weit gehen“

02 / 2014 von:  Susie Reinhardt
 

Immer mehr Menschen pilgern, besonders häufig machen sich Deutsche auf den Weg. Allerdings meistens nicht aus religiösen Gründen. Wer sind die Pilger ohne Glauben, und was erhoffen sie sich von ihrer Wallfahrt?

Pilgerreisen sind wohl so alt wie der Glaube an höhere Mächte. Und wer es nicht besser weiß, hat ein sehr altes Bild vor Augen, wenn er an einen Pilger denkt: eine ärmlich gekleidete, vom Staub der Straße bedeckte, ausgemergelte Gestalt, in der Hand einen Stab, die Schuhe ausgetreten, auf dem Kopf ein alter Hut. Der Gläubige ernährt sich auf dem langen Fußweg zum Wallfahrtsort von Wasser und milden Gaben, genächtigt wird, wo er Obdach findet. Mühsal und ein asketisches Leben während der Reise nimmt er auf sich, befolgt dabei die Vorschriften seiner Religion. Der Anlass dieses mühseligen Gangs:...

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