Psychotherapie am Monitor

01 / 2014 von:  Margit Schlesinger-Stoll
 

Bei der Behandlung psychischer Störungen ging man lange davon aus, dass nur im direkten Kontakt Menschen Menschen helfen können. Doch zunehmend werden Therapien über das Internet angeboten. Computerprogramme ergänzen den Therapeuten – oder ersetzen ihn. Sogar mit Erfolg

Ein Ratgeber war das Internet von Anfang an. Inzwischen ist es mehr. Seit einiger Zeit werden dort neben Informationen über Krankheiten auch interaktive Online-Programme zur Selbsthilfe und Psychotherapie angeboten, bei Leiden wie beispielsweise Depressionen, Angst, Traumata, Sozialphobien, Stress, Ess- oder Schlafstörungen, Burnout und Trauer. 

Die Bandbreite dieser Angebote ist immens, und die Spreu vom Weizen zu trennen nicht immer einfach. Manchmal dient das Internet lediglich als Kommunikationsmedium zwischen Patient und Therapeut, etwa per E-Mail, Chat oder Skype. Bei strukturierten...

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