Schönheit heilt. Wie Kunst und Natur uns in Krisenzeiten helfen

05 / 2014 von:  Martin Hecht
 

Wenn Chaos, Schmerz und Verzweiflung uns befallen, aktivieren wir ein inneres Radar, suchen nach einem Ausgleich – und werden meistens fündig. Wir folgen einem Instinkt, der uns hilft, wieder ins seelische Gleichgewicht zu kommen. Das tun wir, indem wir empfänglich werden für das Schöne

Es mag auf den ersten Blick erstaunen: Lebenskrisen sind dialektische Prozesse. Wenn sie über uns kommen, bringen sie mit dem Leid fast immer auch eine neue, unbekannte Freude.

„Ich schaue aus dem Fenster und staune, als hätte ich noch nie Sonne und Wolken gesehen“, schrieb der Künstler und Regisseur Christoph Schlingensief in seinem 2009 erschienenen Krebstagebuch mit dem Titel: So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein. Noch im nüchternsten Nützlichkeitsmenschen ist dieser Sinn für das Schöne angelegt. Selbst wer meinte, ein Leben lang keinen inneren Zugang zu Dingen der Ästhetik...

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