Selbstsabotage: Warum wir uns manchmal selbst im Weg stehen

07 / 2013 von:  Anna Roming
 

Die ersehnte Beförderung rückt in greifbare Nähe; die Traumreise nimmt Gestalt an; die Diät zeigt erste Erfolge: Ein lange angestrebtes Ziel scheint realisierbar, doch plötzlich verliert man die Lust, macht einen dummen Fehler oder steht sich selbst im Weg. Was passiert da? Wer es satt hat, ständig unter seinen Möglichkeiten zu bleiben, muss den Saboteur in sich entdecken und „ausschalten“

Peer Steinbrück ist im Umfragetief. Der Mann, der für die SPD die Wahlen gewinnen und Kanzler werden will, ist weit von seinem Ziel entfernt. Daran ist er selbst nicht ganz unschuldig. Erst brachten ihn seine überhöhten Vortragshonorare ins Gerede, dann manövrierte er sich mit unbedachten Bemerkungen über das zu niedrige Kanzlergehalt („Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin“) oder billigen Wein („Eine Flasche Pinot Grigio, die nur fünf Euro kostet, würde ich nicht kaufen“) in ein gefährliches Abseits. Was reitet diesen Mann, fragen sich...

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