Traumwelten

10 / 2010 von:  Regine Igel
 

In den 1960er Jahren begann der italienische Regisseur Federico Fellini eine Analyse bei dem jungschen Analytiker Ernst Bernhard. Ohne diese Begegnung wären seine berühmten Filme mit ihren bunten Traum- und Fantasiewelten wohl nie entstanden

Federico Fellini hatte die Gewohnheit, allerlei Zettel mit Notizen in seiner Jackentasche aufzubewahren. Eines Tages, im Spätsommer 1960, zog der Regisseur zufällig einen davon heraus, auf dem nur eine Telefonnummer stand. Die könnte von einer Frau sein, dachte er sich und wählte die Nummer an. Doch es antwortete Ernst Bernhard.

Der Mann, der ihm kurze Zeit später die Tür in der Via Gregoriana Nr. 12, gleich neben der Piazza Spagna, mitten in Rom, öffnete, erschien ihm wie ein orientalischer Geistlicher: ruhig, warmherzig, strahlend. Der damals schon weltberühmte Filmregisseur fühlte sich...

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