Urbane Seelenpein: Wie die Stadt uns krank macht

09 / 2014 von:  Christian Wolf
 

Lärm, Hektik oder soziale Isolation: Städte stellen die mentale Gesundheit auf eine harte Probe. Menschen in urbanen Gebieten leiden häufiger als Landbewohner an psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Vor allem sozialer Stress scheint Städtern zuzusetzen

Die U-Bahn quietscht, rumpelt und schlingert durch das dunkle Tunnelsystem unterhalb von Berlin. Im Wagen versuchen die Fahrgäste, den Lärm des Zugs zu übertönen. Sie schreien in ihr Handy. Die Gespräche lassen sich kaum ignorieren. Schließlich steht man dicht an dicht gedrängt nebeneinander, und manch einer rückt einem enger auf die Pelle, als einem lieb ist. Und von draußen schieben sich immer neue Fahrgäste in den Wagen. 

Wer sich seinen Weg durch den modernen Großstadtdschungel bahnt, muss sich auf eine nervliche Belastungsprobe gefasst machen. Lärm, Hektik oder dichte Menschenmengen sind...

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