„Vergleiche stabilisieren unser labiles Selbst“
Die Sozialpsychologin Susan Fiske beschäftigt sich mit der Entstehung von Vorurteilen. Dabei ist sie auf zwei grundsätzliche Dimensionen gestoßen, die maßgeblich die Entwicklung von Stereotypen beeinflussen: Von der Wärme, die ein Mensch auf einen anderen ausstrahlt, und von seiner Kompetenz hängt es ab, wie wir ihn einschätzen.
PSYCHOLOGIE HEUTE Frau Fiske, was hat ein Computer mit dem Chef eines großen Konzerns zu tun? Susan Fiske Kalt und kompetent – so werden beide automatisch wahrgenommen. PH Das ist eine sehr stereotype Einschätzung. Fiske Stereotypisieren ist ein natürlicher, spontaner Prozess. Wir kategorisieren andere Menschen genauso wie wir, sagen wir mal, Möbel kategorisieren. Oder Früchte oder sonst was. Das ist völlig normal im Umgang mit anderen Menschen. PH Dieses Kategorisieren kann manchmal aber so weit gehen, dass wir bestimmte Leute oder Gruppen entmenschlichen. Fiske Ja, das kann man...Neu im Shop
Michael Schmitz: Psychologie der Macht.
Machtsüchtige Menschen trifft man überall: in den Führungsetagen der Großkonzerne, in der Politik und in den Medien. Dieses Buch beleuchtet die Machtmechanismen.
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