Warum Frauen depressiv werden – und Männer nicht wirklich daran schuld sind

09 / 2012 von:  Ursula Nuber
 

Es ist eine traurige Tatsache: Frauen erkranken weltweit doppelt so häufig an Depression wie Männer. Bei der Diskussion der Ursachen wird häufig ein wichtiger Faktor übersehen: Viele betroffene Frauen leiden an und in ihren Beziehungen. Das bedeutet aber nicht, den Männern die Schuld zuzuweisen: Im Grunde leiden beide Geschlechter am „Beziehungsdefizitsyndrom“ – mit unterschiedlichen Folgen

Das Bedrohliche der Krankheit Depression ist längst erkannt: Die Forschungsbemühungen sind angesichts der stetig steigenden Diagnosen intensiv und die vorliegenden Erkenntnisse durchaus beeindruckend: Die Lebensbedingungen in der modernen, globalisierten Welt wurden als depressionsfördernd ausgemacht, die biochemischen Veränderungen im Gehirn von depressiv Erkrankten sind bekannt, und auch frühe traumatische Kindheitserfahrungen werden als Auslöser der Depression diskutiert. Und natürlich liegen auch Antworten auf die Frage vor, warum Frauen häufiger als Männer erkranken: Frauen reden offener...

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