Wenn mich die Erinnerung nicht trügt 

06 / 2010 von:  Matthias L. Schroeter
 

Eine Flut von Büchern und Filmen über die Wende 1989 hat sich auf den Markt ergossen. Aber was genau soll da jeweils erinnert – und was soll vergessen werden? Zeit, sich an das Erinnern zu erinnern. Welche Mechanismen des Erinnerns und Vergessens spielen für Täter und Opfer in der früheren DDR eine Rolle? Eine „Mnemopathologie der Wende“

Wo waren Sie am 9. Oktober, als in Leipzig und in anderen Städten der DDR demonstriert wurde? Warum ist die Wende so friedlich verlaufen? Waren Krenz und Grenzsoldaten dafür verantwortlich oder besonnene Demonstranten und mutige Bürgerrechtler? Auf welcher Seite haben Sie die Ereignisse erlebt? War die Wende für Sie ein Fernsehereignis und können Sie sich überhaupt an Details von damals erinnern? Geschichte und Geschichten werden oft sehr unterschiedlich erinnert. Unser Gedächtnis folgt seiner eigenen Logik und es ist alles andere als eine zuverlässige Quelle.

Was ist das überhaupt das...

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