Wie viel Psychotherapie ist genug?

06 / 2017 von:  Thorsten Padberg
 

Im Durchschnitt enden Therapien in Deutschland heute nach ­weniger als zehn Stunden. Sind solche kurzen Behandlungen wirklich für alle Klienten gut genug? Oder reagieren die Psychotherapeuten nur auf den Effizienzdruck der Krankenkassen?

Margit kommt wegen eines Burnouts in Therapie, ihre Hausärztin hat eine Depression diagnostiziert. Nach einem halben Jahr und 25 Stunden Therapie sieht Margit sich noch nicht in der Lage, wieder zur Arbeit zu gehen, und bittet ihren Therapeuten um eine Verlängerung. Hendrik ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt und leidet seither unter Depressionen. In der Therapie findet er schnell neuen Mut und kann nach ein paar Sitzungen wieder am Leben teilnehmen. Hannah setzt mit einer Rasierklinge hauchdünne Schnitte an ihren Unterarmen. Ihr Therapeut vermutet, sie könnte als Kind sexuell...

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