„Wir können Gewohnheiten ausbremsen“

01 / 2017 von:  Lars Schwabe im Gespräch
 

Die Schokolade am Nachmittag, das Glas Wein am Abend, die Stunden vor dem Fernseher: Vieles, was wir tun, geschieht automatisch und tut uns nicht gut. Wie können wir schädliche Routinen verändern? Mit Geduld, sagt der Kognitionspsychologe Lars Schwabe

Herr Schwabe, warum eigentlich haben wir Gewohnheiten?

Sie sollen das Leben erleichtern und ermöglichen, dass wir uns, ohne groß nachzudenken, auf unser Gefühl verlassen können. Uns ist meist gar nicht bewusst, wie viele Entscheidungen wir jeden Tag treffen! Auch wenn diese sich wie das Resultat eines sorgfältigen Abwägungsprozesses anfühlen, sind sie es häufig nicht. Stattdessen sind wir von Gewohnheiten getrieben, die sich einschleifen, weil sie sich als nützlich erwiesen haben, und dann automatisch ablaufen. 

Es wäre ja auch mühsam, über jeden Handgriff nachzudenken!

Genau, Gewohnheiten...

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