„Wir sind privilegiert: Aber es geht uns trotzdem nicht gut“

11 / 2012 von:  Nina Pauer im Gespräch
 

Alles ist möglich. Die Türen stehen offen. Man muss sich nur entscheiden, durch welche man gehen will. Doch genau das erweist sich für junge Erwachsene als Fluch. Was, wenn man die falsche Richtung einschlägt, wenn man es nicht schafft, das Beste aus seinem Leben zu machen? Ein Gespräch mit der Autorin Nina Pauer über die Ängste ihrer Generation

PSYCHOLOGIE HEUTE  Nina Pauer, der Titel Ihres ersten Buches lautet: Wir haben keine Angst. Das Wort „keine“ steht dabei auf dem Cover ein bisschen wackelig da. Diese Angst in Ihrer Generation – es geht um die 20- bis 30-Jährigen – kennen Sie auch. Sie sagen, bei Ihnen fing sie nach dem Abitur an. Wie war Ihre Situation damals?

NINA PAUER  Ich erinnere mich, dass das ein sehr heißer, langer Sommer war und ich irgendwie die ganze Zeit debattiert habe. Diese Debattierrunden mit einem riesigen, immer wachsenden Beraterstab aus besten Freunden, Eltern, Patenonkeln, alten Lehrern wurden immer...

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