„Wir suchen nach Erklärungen für eine Tat“

11 / 2011 von:  Claudia Brockmann im Gespräch
 

Als Claudia Brockmann vor 24 Jahren bei der Polizei Hamburg anfing, kam die Diplompsychologin frisch von der Universität. Heute leitet sie ein Team von 13 Kriminalbeamten und einer weiteren Psychologin. Sie hat Selbstmordgefährdete von Hausdächern heruntergeredet, die Polizei bei Verhandlungen mit Geiselnehmern beraten und mit dafür gesorgt, dass der „Heidemörder“ sich freiwillig stellte. Psychologie Heute hat die Polizeipsychologin an ihrem Arbeitsplatz besucht

PSYCHOLOGIE HEUTE  Frau Brockmann, war Ihnen während des Studiums schon klar, dass Sie Polizeipsychologin werden wollten?

CLAUDIA BROCKMANN   Nein, wie die meisten anderen auch hatte ich zu Beginn meines Studiums vor, Psychotherapeutin zu werden. Aber dann haben sich die Professoren aus dem Fach Rechtspsychologie vorgestellt, über Zeugenbegutachtungen und Tätervernehmungen berichtet. Das fand ich dann so spannend, dass ich mich im Hauptstudium für diesen Schwerpunkt entschieden habe. Ich schrieb dann meine Diplomarbeit zum Thema „Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen“ und machte anschließend ein...

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