Wo endet der Geist?

09 / 2010 von:  Thomas Saum-Aldehoff
 

Der Telefonnummernspeicher im Handy ergänzt unser Gedächtnis, die Brille unsere Sinne, die Schaufel unsere Motorik. Werkzeuge unterstützen uns beim Wahrnehmen, Denken und Handeln. Doch sind es nur Werkzeuge? Oder sind es Erweiterungen unseres Geistes? Eine subversive neurophilosophische Theorie behauptet: Wir denken nicht mit dem Kopf allein

Tetris ist die Mutter der Computerspiele. Das Konzept des Klassikers ist so simpel wie genial. Vom Himmel des Bildschirms regnen unterschiedliche rechtwinklige Formen und lagern sich am Boden ab. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, diese Gebilde während ihres langsamen Falls so zu drehen, dass die jeweils unterste Schicht den Boden vollständig und ohne Lücke bedeckt. Ist dies gelungen, so verschwindet die betreffende Schicht vom Schirm und schafft Platz, um auch die nachfolgenden Formen, die weiter unablässig herabpurzeln, unten bündig zu verstauen. Bleiben dabei jedoch Lücken, so wächst...

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