Wohin geht der Blick?

03 / 2011 von:  Eva Tenzer
 

Blickbewegungen liefern der Forschung wichtige Informationen. Sie zeigen, worauf sich die Aufmerksamkeit einer Person richtet und wie sie sich bei bestimmten Aktivitäten verändert. Dieses Wissen kann vielfältig genutzt werden: in der Psychotherapie und in der Medizin, für neue Autosicherheitssysteme, bei der Personalauswahl – und sogar für neuartige Lügendetektoren

Der Autofahrer fährt seit einer halben Stunde über die Landstraße, konzentriert behält er die Verkehrssituation im Blick. Bremsen die Autos vor ihm, kann er gut reagieren. Nach zwei Stunden allerdings wird er allmählich müde, seine Konzentration lässt nach, und auch Gefahren erkennt er jetzt erst merklich später. Eigentlich bräuchte er eine Pause, doch er fühlt sich noch ganz fit. Als plötzlich ein Fußgänger die Fahrbahn betritt, reagiert er zu spät, Bremsen quietschen, der Wagen schlingert. Doch der Mann hat Glück, denn er sitzt nicht in einem echten Auto, sondern in einem Fahrsimulator des...

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