DEM LEBEN EINE NEUE RICHTUNG GEBEN
Ein anderer Mensch werden
Selbstveränderung ist möglich, aber nicht einfach
Arnold Schwarzenegger ist ein gutes Beispiel dafür, dass in einem einzigen Leben viel Platz für Veränderungen ist: Er war Bodybuilder, dann Schauspieler, und jetzt ist er erfolgreicher Gouverneur von Kalifornien. Nicht jedem ist eine solche Karriere beschieden, aber jeder kann mehr aus seinem Leben machen. Wie schafft man es, seinem Leben immer wieder einen neuen Dreh zu geben, ohne sich selbst dabei zu überfordern? Und was gewinnt man, wenn man eingefahrene Bahnen verlässt?
Von Ursula Nuber
Warum es so verdammt schwer ist,
sich zu verändern
Ändern würde man ja gern so manches. Aber alle bisherigen Anläufe sind früher oder später gescheitert. Lag es daran, dass man sich Unmögliches vorgenommen hatte?
Von Roland Kopp-Wichmann
„Jeder Neuanfang kann enorme Kräfte freisetzen“
Der Coach und Autor
Horst Conen macht Mut: Er beschreibt, warum wir uns nicht nur mit einem leb en zufrieden geben sollten und wie es gelingen kann, eingefahrene Bahnen zu verlassen.
Selbstveränderung – ein Zwang
von „ungeheurer Härte“
Die New Economy verlangt von den Menschen, sich als eine Art Unternehmer ihrer selbst zu begreifen. Sie müssen ihr Selbst fitmachen für den Wettbewerb und ständig in Bewegung bleiben. Welche Auswirkungen das auf den Einzelnen hat, beschreibt der Soziologe
Ulrich Bröckling.
DAS PORTRÄT: HELM STIERLIN
„Ein halbes Jahrhundert Psychiatrieerfahrung“
Helm Stierlin gilt als Doyen der Systemischen Familientherapie in Deutschland. Mit seinem Heidelberger Modell setzte er sich an die Spitze einer innovativen therapeutischen Bewegung, die psychoanalytisches Denken mit Ideen der Familientherapie, der Kybernetik und Systemtheorie ergänzte. Für ihn selbst war dieses Projekt Teil einer langen beruflichen und persönlichen Reise.
Von Annette Schäfer
PERSÖNLICHKEIT
Wer sich bindet, wächst daran
In keinem anderen Lebensabschnitt verändert sich die Persönlichkeit so einschneidend wie im Übergang von der Jugend zum Erwachsenenalter. Doch was ist die treibende Kraft hinter diesem Wandel? In Längsschnittstudien haben deutsche Psychologen jetzt die Antwort gefunden: Die Bindung an einen Lebenspartner lässt Menschen in jungen Jahren reifen.
Von Judith Lehnart, Franz J. Neyer
DAS COMPUTERSPIEL WORLD OF WARCRAFT
Die Reise mit den Söhnen
Millionen junger Menschen in Deutschland sind in digitalen Welten unterwegs, aber anders als in den USA oder weiten Teilen Asiens herrscht hierzulande in den meisten Familien darüber ein massiver Generationenkonflikt. Für viele Eltern und Pädagogen stellt sich der Umgang mit elektronischen Spielen als reiner Abwehrkampf dar, den sie, so ist die Erfahrung, am Ende doch verlieren. Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx ging mit seinen beiden Söhnen, heute 14 und 10 Jahre alt, einen anderen Weg. Er hat sich selbst an ihrer Seite ins Reich der Avatars begeben, um eine eigene Erfahrung der anderen Art zu machen.
Von Matthias Horx
PSYCHOLOGIE & PRAXIS
Was hilft gegen Mobbing im Betrieb?
Jahr für Jahr fühlen sich allein in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Arbeitsplatz dem gezielten Psychoterror von Mitarbeitern oder Chefs ausgesetzt. Wen trifft es, wer sind die Täter? Und was können die Opfer selbst, aber auch Kollegen, Firmenleitung und Betriebsrat gegen Mobbing unternehmen?
Von Andreas Huber
SERIE PSYCHOTHERAPIE, TEIL 6
Systemische Familientherapie –
keiner ist allein krank
Wie sind die Beziehungen in der Familie beschaffen? Wie kommunizieren ihre einzelnen Mitglieder miteinander? Welche Vorstellungen haben sie voneinander? Die Systemische Familientherapie versucht durch „konstruktive Irritationen“ ein krankmachendes System zu Veränderungen anzuregen. Dabei konzentriert sie sich weniger auf das Problem und dessen Ursache als vielmehr auf die Lösung.
Von Ulfried Geuter
PSYCHOLOGIE UND WIRTSCHAFT
Die Angst des Deutschen
vor dem Sprung …
… in die Selbständigkeit ist auffällig. Deutsche gründen weniger Unternehmen als zum Beispiel Briten, Schweden oder Spanier. Im internationalen Vergleich liegen wir bei der Zahl der Neugründungen im hinteren Mittelfeld. Warum tun wir uns so schwer mit der Selbständigkeit?
Von Christine Amrhein
Weitere Seiten zum Heft 12/07 (vergriffen):