www.psychologie-heute.de | Artikelübersicht Heft 2/08
DIE ARTIKEL IM HEFT 2/2008
SOZIALE ÄNGSTE

Warum so schüchtern?

Die Angst vor den anderen überwinden

Schüchternheit ist ein weitverbreitetes, in seiner Destruktivität aber immer noch unterschätztes Problem. Schüchterne Menschen müssen sich zu sozialen Kontakten zwingen, obwohl sie gern mehr davon hätten. Dieses Dilemma wird von ihrer extremen Selbstbeobachtung verursacht. Von Axel Wolf
TRAUMFORSCHUNG

Wie Gefühle zu Träumen werden

Sind Träume chiffrierte Geheimbotschaften, entschlüsselbar nur auf der Couch des Analytikers? Nein, behauptet Schlafforscher Ernest Hartmann. Jeder Traum drückt ein Gefühl aus, das sich in einer bildhaften Schlüsselszene offenbart. Das träumerische Visualisieren dessen, was uns im Innersten bewegt, hat eine Selbstheilungsfunktion. Von Thomas Saum-Aldehoff
DAS PORTRÄT: HILARION PETZOLD

Ein Universalgelehrter der Psychologie

Psychotherapie ist für ihn keine Technik, die Menschen hilft, sich besser anzupassen. Der Psychotherapeut Hilarion Petzold hat immer auch die gesellschaftlichen Verursachungen von Leid, Entfremdung, Krankheit, Verelendung im Blick. Sein Ziel ist, Professionalität mit Humanität zu verbinden. Von Ulfried Geuter
TANZPSYCHOLOGIE

„Darf ich bitten?“

Tanzen boomt. Nicht nur in Fernsehshows. Ob Tango, Salsa oder Walzer, immer mehr Deutsche besuchen Tanzkurse. Warum das gemeinsame Tanzen eine Renaissance erfährt und was wir daran so lieben, haben mittlerweile auch Psychologen erforscht. Von Anne Otto
WILHELM BUSCH

Im Reich der geborenen Flegel

„Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen!“ Diese Zeilen kennt jeder. Sie erinnern an die Kindheit und die Freude, die man an den Streichen von Max und Moritz hatte. Ihr Schöpfer, Wilhelm Busch, hat 2008 seinen 100. Todestag. Psychologie Heute erinnert an ihn. Von Brigitte Kohn
SERIE PSYCHOTHERAPIE, TEIL 8

Spirituelle Psychotherapie: Modetrend oder Modell mit Zukunft?

Die großen Weltreligionen beinhalten sechs Kerntugenden: Weisheit/Wissen, Mut, Liebe/Humanität, Gerechtigkeit, Mäßigung, Spiritualität/Transzendenz. Weil das therapeutische Potenzial dieser Haltungen offensichtlich ist, fragen auch Psychotherapeuten vermehrt nach Wegen, diese Einstellungen zu vermitteln und therapeutisch zu nutzen und die spirituellen Bedürfnisse ihrer Klienten zu berücksichtigen. Von Michael Utsch

Wunder sind nicht zu erwarten

Wie spirituell kann Psychotherapie sein? Von Bernhard Grom
PSYCHOLOGIE & PRAXIS

„Mach ich dann gleich morgen …!“

Rund die Hälfte unseres bewussten Lebens verbringen wir bei der Arbeit – und nicht selten quälen wir uns dort mit selbst- oder fremdgestellten Aufgaben herum. Allein der Anblick der To-do-Liste macht uns müde oder löst Ängste aus, die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen zu können. Auf dem Schreibtisch wachsen die Ablagestapel, weil wir uns einfach nicht aufraffen können und vor dem Loslegen immer noch etwas anderes anfangen. Was steckt hinter diesen Arbeitsstörungen? Von Susie Reinhardt

Vom Aufschieben zum Anschieben

Ein Selbstcoaching für Menschen, die gern alles auf die lange Bank schieben. Von Malte Leyhausen
BIOLOGIE UND ETHIK

Moral ist ein Instinkt

Lange galt als sicher: Moral ist ein Produkt von Erziehung und Kultur: Doch biologische Forscher behaupten jetzt: Menschen verfügen von Natur aus über eine innere Richtschnur, die ihnen vorgibt, was richtig und was falsch ist. Allerdings haben sie die Freiheit, sich nicht daran zu halten. Von Klaus Wilhelm

Wie viel Moral verträgt die Arbeitswelt?

Wir alle sind von Natur aus Egoisten, aber auch mit der Neigung zu Kooperation und gegenseitiger Hilfe ausgestattet, welche die Grundlage unseres moralischen Handelns darstellen. Darüber hinaus wird Moral jedoch oft brüchig, wie vor allem die Wirtschafts- und Arbeitswelt zeigt. Wie viel Moral vertragen wir überhaupt? Von Franz M. Wuketits

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