www.psychologie-heute.de | Artikelübersicht Heft 9/08
DIE ARTIKEL IM HEFT 9/2008
WER VERDIENT IHN, WER NICHT?

Respekt

Das Geheimnis gelingender Beziehungen

Jeder Mensch sehnt sich danach, von anderen respektiert zu werden. Jeder fühlt sich verletzt, wenn er respektlos behandelt wird. Doch was ist Respekt eigentlich? – Gemeint ist damit eine Haltung, die den anderen als Menschen achtet und seine Menschenwürde anerkennt, egal woher er kommt, wie er aussieht und zu welchem Gott er betet. Wie steht es mit dem Respekt in unserer Gesellschaft? Von Ingrid Strobl

Respekt in der Partnerschaft

Wenn Beziehungen gelingen sollen, müssen sich die Partner gegenseitig respektieren. Was darunter genau zu verstehen ist und was passiert, wenn das gegenseitige Beantworten und Berücksichtigen fehlt, erklärt der Diplompsychologe und Paartherapeut Hartwig Hansen.
KOMMUNIKATION

Sie haben eine E-Mail!

Auch wenn wir inzwischen alles Mögliche per E-Mail kommunizieren – nicht für jeden Austausch ist dieses Medium geeignet. E-Mails können gewaltigen Schaden anrichten, vom Jobverlust bis zur zerstörten Freundschaft. Das Grundproblem: Die Emotionalität, die in einer Mail steckt, ist oft nicht klar erkennbar. Wir drücken zu oft und zu schnell die Send-Taste, ohne zu ahnen, was wir damit beim Empfänger auslösen. Von Martin Hecht
AUFMERKSAMKEITSSTÖRUNG

Kindern helfen – ohne Pillen

Rund 500.000 Kinder sollen mittlerweile in Deutschland am Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leiden. Mehrheitlich werden sie mit Medikamenten behandelt, weil Schulmediziner die Ursache in einer genetischen Fehlfunktion des Gehirns sehen. Doch zunehmend formiert sich Kritik: Psychotherapeuten machen frühe Erfahrungen und Umweltbedingungen für ADHS verantwortlich und verzeichnen erste Erfolge mit alternativen Behandlungsansätzen. Von Klaus Wilhelm
INZESTTABU

Gefährliche Selbstliebe

Kinder werden im Reagenzglas oder von Samenspendern gezeugt, andere wachsen in Patchworkfamilien auf. Eine leibliche Verwandtschaft, wie es das bürgerliche Familienmodell eigentlich vorsieht, ist längst nicht mehr die Regel. Was bedeutet diese Entwicklung für das Inzestverbot? Ist es noch zeitgemäß? Brauchen wir einen neuen Begriff von Verwandtschaft? Von Svenja Flasspöhler
AUTOBIOGRAFISCHES GEDÄCHTNIS

Woran wir uns erinnern

Manche Bilder prägen sich ins Gedächtnis ein und begleiten uns ein Leben lang. Andere werden mit der Zeit vage und verschwinden irgendwann ganz. Woran liegt das? Was kennzeichnet Menschen mit außergewöhnlich guten Lebenserinnerungen und Menschen, die diese Erinnerungen verloren haben? Und warum erinnern wir uns manchmal auch an Dinge, die gar nicht stattgefunden haben? Von Christine Amrhein
PSYCHOSOMATIK

Krankheit ist kein Symbol

„Nichts Organisches hat keinen Sinn“, proklamierte einst Viktor von Weizsäcker. Wie er sahen Generationen von Psychosomatikern ihre Aufgabe darin, die vermeintliche seelische Symbolik von Krankheitssymptomen zu erdeuten. Die Gemeinde beklatschte, die Forschung belächelte das Unterfangen. Doch inzwischen hat sich die Psychosomatik auf leisen Sohlen von ihren Gründervätern emanzipiert und zu einer ernstzunehmenden Wissenschaft an der Schnittstelle von Körper und Psyche entwickelt. – Ein Gespräch mit Peter Henningsen, einem Wortführer der Reformer.
HOLOCAUST

„Meinen Namen konnten sie mir nehmen, nicht aber meine Würde“

Als einen Mann von „sanfter Beharrlichkeit“ charakterisiert die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth den Schriftsteller, Historiker und Publizist Arno Lustiger. Seit Jahrzehnten kämpft er gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit, fordert Mut und Zivilcourage. Lustigers Familie wurde von den Nazis ermordet, er selbst entkam nur „mit viel Glück“ dem Holocaust. Von Renate Kingma
FÜHRUNG UND MOTIVATION

Ohne Hierarchien geht es nicht

Rangordnungen sind in den letzten Jahren in Verruf geraten. Unternehmen aller Branchen und Größen konkurrieren darum, möglichst „schlank“ zu sein. Dabei wird oft übersehen, dass hierarchische Strukturen tiefsitzende menschliche Bedürfnisse befriedigen. Der Versuch, Ebenen abzubauen, stellt sich deshalb oft als schwieriges Unterfangen heraus. Von Annette Schäfer
PSYCHOLOGIE & PRAXIS

Weiterbildung – bringt nichts!

Unternehmen investieren hohe Summen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Diese sollen ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern, ihren Teamgeist oder ihr fachliches Know-how stärken. Doch der Erfolg bleibt meist aus. Das Geld für Weiterbildung könnten sich die Unternehmen sparen. Von Richard Gris
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