www.psychologie-heute.de | Artikelübersicht Heft 11/09
DIE ARTIKEL IM HEFT 11/2009
WAS DAS LEBEN GELINGEN LÄSST

Wie (und warum) wir aufblühen

Mehr Zufriedenheit!

Sich gut fühlen, Liebe erfahren und einen exzellenten Job machen – geht das wirklich zusammen? Auf der Suche nach dem Geheimnis des erfüllten Lebens sind Psychologen fündig geworden. Flourishing (Aufblühen) heißt die neue harte Währung der Positiven Psychologie. Offenbar ist es das richtige Verhältnis von guten und schlechten Emotionen, das Menschen über einen langen Zeitraum aufblühen lässt. Von Jochen Metzger

Was das Leben gelingen lässt

Über sieben Jahrzehnte hinweg haben Forscher der Universität Harvard 268 Männer von ihren ersten Collegejahren in den späten 1930er Jahren durch Krieg, Karriere, Heirat, Scheidung, Elternschaft und Großelternschaft bis ins hohe Alter begleitet. Diese einmalige Sammlung von systematisch erhobenen, streng anonymisierten und akribisch ausgewerteten Lebensgeschichten bietet tiefe Einsichten in das menschliche Dasein. Gibt es eine Formel, irgendeine Mixtur aus Liebe, Arbeit und psychologischer Anpassung, die das Leben gelingen lässt? Von Joshua Wolf Shenk
COACHING

Coaching: Problemlösung
oder Entertainment?

Coaching gibt es längst für alles und jeden, und jeder kann sich Coach nennen. Wer tatsächlich guten Rat sucht, ist daher schnell verloren. Dabei bietet die seriöse Einzelberatung durchaus eine sinnvolle Unterstützung bei beruflichen Fragen und Problemen. Von Bärbel Schwertfeger
ESSAY

Das Ende des Ich

Die letzten zwei Jahrhunderte standen unter dem Zeichen des Ich-Zwangs. Doch hält man sich den Aufwand und die Investitionen vor Augen, die die Suche nach dem Ich mit sich bringt, kann man sich fragen: Lohnt sich ein Ich wirklich? Oder lebt es sich vielleicht besser ohne ein Ich-Bewusstsein, wie die Menschen es bis ins 17. Jahrhundert taten? Von Fritz Breithaupt
INTERVIEW

„Kaum hat man Erfolg, muss man schon dem nächsten nachjagen“

Wer heute Erfolg haben will, muss sich nicht nur gegen Konkurrenten durchsetzen, er muss auch dafür sorgen, dass sich der Erfolg ständig erneuert. „Mit dem Erfolg ist es wie mit einem Fahrrad: Entweder es läuft, oder es fällt um“, meint der Soziologe Sighard Neckel. In seinem Buch „Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft“ zeigt er auf, was diese Dynamik für den Einzelnen bedeutet.
TRAUER

„Anhaltende Trauer kann sozial und politisch fruchtbar werden“

Trauer nach einem Verlust ist wichtig, aber sie sollte nach einer angemessenen Zeit enden. So die weitverbreitete Meinung. Dabei kommt zu kurz, dass Trauer auch ein Versprechen sein kann, das Verlorene nicht dem Vergessen preiszugeben. – Ein Gespräch mit dem Philosophen Burkhard Liebsch.
PSYCHOLOGIE & FILM

Sommer vorm Balkon:
Unglückliche Glückssuche

Der Film „Sommer vorm Balkon“ zeigt: Die Glücksverheißungen der Moderne und die Fantasien von einem unabhängigen Leben überfordern die Menschen, die ihren Alltag meistern müssen. Es fehlen ihnen Vorbilder, und sie werden alleingelassen in ihrer Suche nach dem „passenden“ Leben. Von Gerhard Bliersbach
TAGEBUCH

Tagebuch: Das Medium der Selbstbewahrung

Bei vielen Menschen bleibt es bei dem guten Vorsatz. Einige schaffen es jedoch, mehr oder weniger regelmäßig Tagebuch zu führen. Das „tägliche Seeleputzen“ ist eine hilfreiche Strategie, um kritische Lebensereignisse besser zu bewältigen, und hat einen weiteren Vorzug: Diaristen schaffen sich eine Reliquie des eigenen vergangenen Lebens. Von Christine Weber-Herfort
NEUROBIOLOGIE UND LERNEN

Hirngespinste der Pädagogik

Hirnforschung ist nach wie vor angesagt. Die Medien versorgen uns täglich mit neuesten Erkenntnissen über die Funktionsweise des Gehirns, die uns einen Schlüssel zum besseren Verständnis menschlichen Denkens und Handelns liefern sollen. Diese Aufmerksamkeit machen sich Verlage zunutze, die unter dem Label „Hirngerechtes Lernen“ Ratgeber für besseres Einüben von Wissen und Fertigkeiten und besseren Unterricht anbieten. Wer etwas auf sich hält, schmückt sein Lerntraining mit dem Zusatz „Neuro“. Doch was taugen diese Angebote – und können sie sich wirklich auf Erkenntnisse der Neurowissenschaft stützen? Von Nicole Becker
PSYCHOANALYSE IN UNSERER ZEIT

Macht das Alter einsam?

Jeder Mensch kennt das Gefühl der Einsamkeit. Wir fühlen uns insbesondere dann einsam, wenn wir Verluste erleiden oder neue Entwicklungsaufgaben anstehen. Mit beidem sind wir im Älterwerden in besonderem Maße konfrontiert. Ist also das Alter zwangsläufig mit Einsamkeit verbunden? – Psychoanalytische Gedanken über die Herausforderungen des Älterwerdens. Von Gabriele Junkers
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