www.psychologie-heute.de | Artikelübersicht (2/2) Compact 17
DIE ARTIKEL (2) IN COMPACT 17 (2007)
GLÜCKSMOMENTE

Zum Glück: das Meer!

Warum wirkt das Meer so positiv?

Am Strand, auf einer Steilklippe oder auf hoher See erleben Menschen Glücksmomente wie in wenigen anderen Landschaften. Warum löst der Anblick des Meeres so viel Begeisterung, so tiefe Strand, auf einer Steilklippe oder auf hoher See erleben Menschen Glücksmomente wie in wenigen anderen Landschaften. Warum löst der Anblick des Meeres so viel Begeisterung, so tiefe Sehnsüchte und ein besonderes Wohlbefinden aus? Von Eva Tenzer

Einfach da sein

Der Atem. Das Schweigen. Die Meditation. Die Stille. Geborgenheitserlebnisse und die Erfahrung, dass die Schwere des Alltags einer Leichtigkeit weichen kann. – Zunehmend gehen gestresste Menschen ins Kloster, um zu sich zu finden. Sie sind auf der Suche nach Antworten auf tiefergehende Sinnfragen oder wollen einfach nur zur Ruhe kommen. Von Rudolf Stumberger

Epikurs Glück

Der Philosoph Epikur hielt Glück für das höchste Gut auf Erden und das Unglück für das größte Übel. Überzeugt davon, dass der Sinn des Lebens nur sinnlich (nicht übersinnlich!) erfasst werden könne, versuchte er den Menschen die Furcht vor den Göttern und dem Tod zu nehmen. Und er war überzeugt davon: Glücklich ist nur der Mensch, der ein gerechtes Leben führt. Von Michael Schmidt-Salomon

Ohne den anderen ist alles nichts

Für welche Art von Leben sind wir gemacht? Was treibt uns an? Wie schaffen wir es, uns aus Passivität und Trägheit zu lösen und unsere Ziele zu verfolgen? Neue Studien aus der Neurobiologie zeigen: Der beste Motivator und Glücksbringer sind gute Beziehungen zu anderen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sie auf Dauer gelingen? Von Joachim Bauer

Wo ein Sinn zu finden ist

Wer sinnvoll lebt, kann sicher sein, dass er sein wertvolles Leben nicht verschwendet. Er weiß, wozu er auf der Welt ist, was seine Bestimmung ist und was seine Einzigartigkeit ausmacht. Leider gehören nur wenige Menschen zu den Glücklichen, die eine Antwort wissen auf die Frage „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Wie entdeckt man seinen ganz persönlichen Sinn? Die psychologische Forschung hat eine Reihe von Erkenntnissen zutage gefördert, die deutlich machen, aus welchen Merkmalen sich ein sinnvolles Leben zusammensetzt. Von Ursula Nuber

„Indem ich alles gebe,
werde ich alles empfangen“

Wir suchen Befriedigung durch das Erreichen von Status, wollen Dinge und Menschen besitzen und hoffen, dadurch glücklich zu werden. Doch diese selbstbezogenen Formen des Strebens nach Glück führen ins Leere. Glück ist grundsätzlicher, sagt der Ethikexperte Claus Eurich. Tiefes Glück ist nur dann möglich, wenn wir uns als Teil eines größeres Ganzen sehen und die Unbill des Lebens akzeptierend annehmen.

Kann der Mensch je glücklich leben?

Der Mensch ist sterblich. Was bedeutet diese Tatsache für das Glück? Ist ein gelingendes Leben im Schatten der Endlichkeit überhaupt möglich? Oder hat Sigmund Freud doch Recht, der in seinem Aufsatz über „Das Unbehagen in der Kultur“ schrieb: „Man möchte sagen: Die Absicht, dass der Mensch ‚glücklich‘ sei, ist im Plan der ‚Schöpfung‘ nicht enthalten.“ Von Till Bastian
NEWS COMPACT
  • Was brauchen wir, um uns wohlzufühlen? Internationale Studie ermittelt drei wichtige Faktoren
  • Besser gehts nicht. Offensichtlich hat jeder Mensch eine persönliche Glücksobergrenze
  • Gut erforscht! Was die Psychologie zum Thema Glück – unter anderem – herausgefunden hat
  • Talent für gute Laune: Extravertierte Menschen lassen sich ihre Laune nicht so schnell vermiesen
  • Gute Gefühle, gute Erinnerung: Wie Erlebnisse zu Erinnerungen geformt werden
  • Macht Erfolg glücklich? Oder macht Glück erfolgreich?
  • Unverwüstlicher Optimismus: Wer als junger Mensch eine positive emotionale Grundhaltung hat, wird zuversichtlich älter
  • Bittersüße Gefühle: Warum wir manchmal gleichzeitig glücklich und traurig sein können
  • Wann und unter welchen Bedingungen ist der Mensch glücklich und zufrieden?
  • Wonnemonat Mai: Der Geburtstermin scheint einen Einfluss auf die Gemütsverfassung zu haben
  • Dem Glück auf die Sprünge helfen: Wie man seine Stimmung verbessern kann
  • Die Balance der Bedürfnisse: Um gut leben zu können, müssen wir autonom, kompetent und sozial eingebunden sein
  • Der kleine Unterschied: Was rundum glückliche Menschen weniger glücklichen voraushaben
  • Die Stimmung machts! Den Sinn des Lebens suchen wir oft an den falschen Orten
  • Ganz für mich allein – zeitweise Einsamkeit erfüllt grundlegende psychische Bedürfnisse
  • Vergleichsweise glücklich: Wer sich ständig mit Bessergestellten vergleicht, gerät unter Stress
  • Gut, besser, fernsehen: Geld und Arbeitsplatzsicherheit machen nicht unbedingt glücklich. Viel wichtiger sind ein gesunder Schlaf und ein gutes Fernsehprogramm
  • Glückscocktail: Warum Sex ohne Kondom Frauen noch bessere Gefühle beschert
  • Zuversicht stärkt die Immunabwehr: Wer an sein Glück glaubt, lebt gesünder
  • Kaufen oder lieber was erleben? Schöne Erfahrungen machen Menschen glücklicher als materielle Dinge

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