Eine Art von Begehren nach Welt

01 / 2013 von:  Hartmut Rosa im Gespräch
 

Um das eigene Leben als gelungen ansehen zu können, brauchen Menschen mehr als Anerkennung – sie brauchen Resonanz. Erst wenn sie die Erfahrung machen, etwas zu bewegen und von anderen und der Umwelt bewegt zu werden, stehen sie fest in der Welt. Fehlen „resonante Weltbeziehungen“, erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, kann dies zu Burnout und anderen Zeiterkrankungen führen.

PSYCHOLOGIE HEUTE:  In Ihrem 2005 erschienenen Buch Beschleunigung machen Sie das gestiegene Tempo und den Optimierungszwang dafür verantwortlich, dass wir unter enormen Leistungsdruck geraten und kein „gut genug“ mehr kennen. Nun stellen Sie in Ihrem neuen Buch als Soziologe die Frage nach dem guten Leben. Was ist ein gutes Leben?

Hartmut Rosa:  Das ist natürlich eine schwierige Frage, an der sich schon die Philosophen abgearbeitet haben. Die Soziologie kann und sollte darauf keine Antwort geben, weil Menschen vielfältig sind. Für den einen ist das Leben gelungen, wenn er möglichst oft...

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