Neurodidaktik: Zwischen Kernspin und Curriculum

04 / 2012 von:  Eva Tenzer
 

Seit Jahren streiten Experten über die Bedeutung der Hirnforschung für einen besseren Schulunterricht. Doch interdisziplinäre Teams aus Pädagogen, Psychologen und Hirnforschern haben neuste neurobiologische Erkenntnisse bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt

"Gute Lehrer brauchen keine Hirnforschung", so überschrieb kürzlich die Süddeutsche Zeitung ausgerechnet die Vorstellung des neuen Buchs von Gerhard Roth, der als einer der renommiertesten deutschen Hirnforscher gilt. In Bildung braucht Persönlichkeit erklärt der Bremer Professor, wie guter Unterricht aus seiner Sicht funktionieren kann. Natürlich war die Überschrift provokativ gemeint, denn ein anerkannter Experte seiner Zunft wird deren Erkenntnisse kaum pauschal für nutzlos erklären.

Dass die Neurowissenschaft aus pädagogischer wie didaktischer Sicht eine irrelevante Disziplin sei, wurde...

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